Nach Konsumeinbruch: Führen sinkende Ersparnisse aus dem Tal?

Die Corona-Krise beutelt die Wirtschaft ganz anders als alle bisherigen Krisen der Wirtschaftsgeschichte der westlichen Industrieländer in den letzten 75 Jahren: Ihr Ausmaß ist hinsichtlich des geographischen Umfangs, der Wucht, der Dauer und vor allem der strukturverschiebenden Wirkungen extrem. Das gilt auch für Deutschland, wie man an den tiefer gegliederten Daten zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im ersten Quartal 2021 erkennen kann, die das Statistische Bundesamt aktuell veröffentlicht hat.

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Europa in der Rezession – Ausweg Außenhandel?

Ende April meldete die europäische Statistikbehörde Eurostat, das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Europäischen Währungsunion (EWU) sei gemäß einer Schnellschätzung im ersten Quartal 2021 gegenüber dem vierten Quartal 2020 um 0,6 Prozent gesunken und das BIP in der Europäischen Union (EU) um 0,4 Prozent. Beide Zeitreihen waren bereits zuvor rückläufig gewesen (-0,7 und -0,5 Prozent im vierten Quartal 2020). Jetzt, Mitte Mai, hat Eurostat diese erste Schätzung bestätigt: zwei Quartale in Folge mit negativer Wachstumsrate, Europa steckt demnach in einer Rezession (vgl. Abbildung 1).

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Europe in recession – foreign trade as a way out?

At the end of April, the European statistics agency Eurostat reported that the gross domestic product (GDP) in the European Monetary Union (EMU) had fallen by 0.6 percent in the first quarter of 2021 compared to the fourth quarter of 2020 and that GDP in the European Union (EU) had fallen by 0.4 percent. Both time series had already been in decline (-0.7 and -0.5 percent in the fourth quarter of 2020). Now, in mid-May, Eurostat has confirmed this first estimate: two quarters in a row with a negative growth rate, according to which Europe is in a recession (see Figure 1).

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Webinar am 28. Januar 2021, 19:00 Uhr – Was tun mit den Löhnen?

So lautet der Titel des Webinars, das die Freiburger Diskurse am Donnerstag, den 28. Januar 2021 um 19:00 Uhr veranstalten. Ich bin Referentin bei diesem Termin und berichte zum Thema Löhne, sowohl aus der Sicht des einzelnen Unternehmers / des einzelnen Beschäftigten als auch aus Sicht der Gesamtwirtschaft.

Melden Sie sich an und diskutieren Sie mit. Die Teilnahme ist kostenfrei.

In Europa sollten jetzt die Alarmglocken schrillen

Lohnabschlüsse für den öffentlichen Dienst haben Signalcharakter. Nicht nur für die private Wirtschaft in Deutschland, sondern für ganz Europa. Der jüngste Abschluss verfestigt Deflation und Nullzinsen auf dem gesamten Kontinent für die nächsten Jahre.

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Zuerst erschienen auf makroskop.eu am 27. Oktober 2020

Fürchten die deutschen Gewerkschaften steigende Löhne?

Die Antwort auf die Titelfrage lautet: Ja! Warum? Die Antwort darauf: „Beschäftigungssicherung“! Die Gewerkschaftsbewegung und ihre Berater glauben an eine einzelwirtschaftliche Fata Morgana. Das ist fatal, insbesondere für Europa.

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