Lieferkettengesetz – wohin mit dem Schwarzen Peter?

Politiker und Unternehmensvertreter schieben sich gegenseitig den Schwarzen Peter zu, was die Durchsetzung von Sozial- und Umweltstandards in anderen Ländern angeht. Übersehen wird, dass die Spielregeln des Unterbietungswettbewerbs insgesamt betrachtet werden müssen, um zu einer ausgewogenen Lösung zu gelangen.

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Klimaschutz, der nicht weh tut – den gibt es nicht!

Wer dachte, die Konfusion der öffentlichen und politischen Debatte über makroökonomische Zusammenhänge sei nicht mehr zu überbieten, wird in diesen Tagen eines besseren belehrt. Die Konfusion in Sachen Klimawandel und Umweltschutz ist noch viel größer.

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Klimawandel – wer agiert und wer agiert global?

Die New Yorker Klimawoche hat erneut gezeigt, dass es keinen globalen Akteur gibt. Auf nationaler Ebene reagiert die Politik lediglich auf die nationalen Herausforderungen. Es gibt folglich keine globale Absprache. Ohne die geht es aber nicht.

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Das Klima, die Wirtschaft und die Menschen

In Sachen Klima werden immer größere Worte gewählt, um die Gefahren zu beschreiben. Doch die großen politischen Taten lassen auf sich warten. Es wäre gut, in der „Woche der Entscheidung“ mit ernsthaftem Nachdenken über die relevanten Zusammenhänge zu beginnen.

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Robert Misik im Interview mit Heiner Flassbeck und Friederike Spiecker (Teil 4)

In diesem Teil des Gesprächs mit Robert Misik geht es vor allem um Systemfragen. Ist der Kapitalismus am Ende und woran erkennt man das? Was ist Marktwirtschaft und wie kann man sie steuern? Wie kann man ökologische Ziele zu einem Bestandteil des Systems machen? Wo liegen die Engpässe bei der Überwindung unserer Probleme? In der Politik oder in der Wissenschaft?

Unser Geldsystem XXIX: Warum braucht man Entwicklung und Geld für die Entwicklung?

Viele Leser werden sich fragen, warum wir überhaupt auf der Vorstellung beharren, es müsse in einem marktwirtschaftlichen System Entwicklung, oder, wie es schlechter heißt, „Wachstum“ geben. Würde es nicht genügen, sich mit dem erreichten Wohlstandsniveau zufriedenzugeben und intensiv darüber nachzudenken, wie man das System auf diesem Niveau stabilisieren kann, ohne dass die Ungleichheit immer weiter zunimmt oder immer wieder neue Arbeitslosigkeit entsteht?

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Liebe Grüne, die Quadratur des Kreises wird auch euch nicht gelingen

Am Morgen nach der Wahl warnte Cem Özdemir, der Bundesvorsitzende der Partei Bündnis 90/Die Grünen, in einem Interview des Deutschlandfunks auf die Frage hin, was die Grünen falsch gemacht hätten, vor Flügelkämpfen und erklärte: „… unsere Mitglieder … wollen von der Führung wissen, wie stellt man sich so auf, dass ja richtige Dinge auch mehrheitsfähig werden.“ Und was nannte er als allererstes dieser ‚richtigen Dinge‘? „Dass wir runter müssen von den Schulden, scheint klar, dass wir auf jeden Fall in die Infrastruktur investieren müssen.“

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